Die Neuapostolische Kirche Schweiz

    Am 11. März 2012 wurden die beiden Gemeinden Zürich-Albisrieden und Zürich-Wiedikon zusammen geführt. Beide Gemeinden schauen auf eine bewegte Geschichte zurück. Diese Chronik versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen.

    2018

    Das Jahr 2018 hat für uns drei Ruhesetzungen gebracht. Am 28. Januar setzte Apostel Jürg Zbinden Hirte Hansruedi Röschli in den Ruhestand und Hirte Erich Zbinden erhielt den Auftrag als Vorsteher die Gemeinde zu leiten. Am 6. Mai wurde unser Bezirksälteste Heinz Briner in den Ruhestand versetzt. Zur Nachfolge wurden die beiden Bezirksälteste André Stutz und Werner Wegmann ordiniert. André Stutz leitet den Bezirk Zürich Nord-Ost. Dazu gehört auch die Gemeinde Zürich-Albisrieden. Am 3. Juni wurde Bezirksapostel Markus Fehlbaum in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge trat an diesem Tag der Bezirksapostel Jürg Zbinden an.

    2017

    Auch das Jahr 2017 brachte einige Höhepunkte. Den Stammapostel erlebten wir per Bild/Ton-Übertragung schon am 1. Januar aus Ostermundigen, am 4. Juni (Pfingsten) aus Wien und am 23. Juli aus Barcelona. Der Bezirksapostel besuchte uns zusammen mit der Gemeinde Dietikon am 28. Januar, unser Apostel am 30. Juli und unser Bischof am 31. Mai! Es wurde ein Priester und ein Diakon in den Ruhestand versetzt. Ein Evangelist wurde ordiniert. Vier Kinder erhielten die Heilige Wassertaufe und zwei Kinder die Heilige Versiegelung.

    Wir feierten eine Rubin-Hochzeit und eine grüne Hochzeit. Wie jedes Jahr war auch das Konzert zum Advent mit den Kindern, dem Männerchor, dem Orchester und dem Gemeindechor ein Höhepunkt.

    2016

    Das Jahr 2016 brachte der Gemeinde den Stammapostel Jean-Luc Schneider. Zum Abschluss der Bezirksapostelversammlung besuchte er am Samstag 12. März die Kirche Zürich-Albsirieden zu einem kleinen Konzert und zur Einstimmung auf den Gottesdienst am Sonntag, den 13. März. Der Gottesdienst wurde in den Bezirksapostelbereich Fehlbaum übertragen. Anwesend waren zu beiden Anlässen alle Bezirksapostel und ihre Helfer.

    In diesem Jahr durften wir eine grüne, ein silberne, zwei diamantene und eine eiserne Hochzeit feiern. Drei Kinder erlebten die Heilige Wassertaufe. Es besuchte uns Bischof Fässler am 28. Februar und Apostel Zbinden am 16. November, ein zugezogener Priester konnte bestätigt werden. Neben dem traditionellen Konzert zum Advent mit Chor, Orchester, Kinder- und Männerchor am 27. November, gaben der Zürichseechor am 29. Mai und Jugendliche der Bezirke Zürich-Nord und -Süd am 18. Dezember Konzerte

    2015

    Es war ein ereignisreiches Jahr: Am 28. Juni 2015 besuchte zum ersten Mal Apostel Jürg Zbinden die Gemeinde in der Kirche Zürich-Wiedikon. Am 23. August hielt Bischof Ruedi Fässler den letzten Gottesdienst in der Kirche Zürich-Wiedikon. Bezirksapostel Markus Fehlbaum weihte die neue Kirche Zürich-Albisrieden am 30. August. Am 20. September wurde mit einem feierlichen Konzert die neue Orgel eingeweiht. Am 3. Oktober wurde die neue Kirche Zürich-Albisrieden am "Tag der offenen Tür" dem Publikum vorgestellt. Das Projekt Anemone ist damit abgeschlossen.

    Am 22. November besucht Apostel Jürg Zbinden nochmals die Gemeinde, diesmal in der neuen Kirche Albisrieden. In diesem Gottesdienst werden 2 Kinder versiegelt, ein Priester in den Ruhestand versetzt und ein Priester ordiniert.

    2014

    Projekt Anemone: Am 10. Juli 2014 fand das Aufrichtefest statt. Besondere Freude machte die Möglichkeit die Baustelle zu besichtigen (6. September 2014). 

    Ein herausragendes Ereignis war der Besuch unseres Stammapostel Jean-Luc Schneider am 21. Dezember. Mit diesem Besuch haben alle amtierenden Stammapostel mindestens einen Gottesdienst in der Kirche Zürich-Wiedikon gehalten. Apostel Heinz Lang wird in den Ruhestand gesetzt und Apostel Thomas Deubel sowie Bischof Rolf Camenzind werden ordiniert.

    2013

    Am 29. August findet an der Anemonenstrasse 41 die feierliche Grundsteinlegung für das neue Kirchengebäude statt. Damit ist nun das Projekt-Anemone in die Realisierungsphase getreten.

    2012

    Die Gemeinden Zürich-Albisrieden und Zürich-Wiedikon werden am Sonntag 11. März 2012 durch Apostel Heinz Lang zusammen geführt. Hirte Hansruedi Röschli wird Vorsteher der vereinigten Gemeinde Zürich-Wiedikon. Hirte Erich Zbinden wird vom Vorsteher-Auftrag der Gemeinde Zürich-Wiedikon entbunden und steht nun als Hirte dem neuen Vorsteher zur Seite. Alle aktiven Amttsträger beider Gemeinden werden bestätigt.

    2012

    Am Mittwoch 7. März 2012 hält Bischof Ruedi Fässler den letzten Gottesdienst in der Kirche Zürich-Albisrieden und nimmt die Profanierung vor. Es soll an der Anemonenstrasse eine neue Kirche gebaut werden. Anlässlich der Einweihung bezieht dann die Gemeinde die neue Kirche Zürich-Albisrieden.

    2011

    Am 22. Mai findet ein Festgottesdienst mit Apostel Heinz Lang zum Jubiläum "75 Jahre Gemeinde Zürich-Wiedikon" statt. Viele ehemalige und aktive Wiediker kommen zu diesem Anlass in die Kirche Wiedikon.

    Am Mittwoch, 11. Mai besucht Stammapostel Wilhelm Leber die Gemeinde Zürich-Wiedikon. Eingeladen ist fast der ganze Bezirk Zürich-Nord. Mit über 1000 Teilnehmer ist die Kirche und alle Nebenräume voll besetzt.

    2010

    Am 10. Januar setzt Apostel Lang Hirte Sahli in den Ruhestand und Evangelist Erich Zbinden erhält das Hirtenamt und den Auftrag als Vorsteher die Gemeinde Zürich-Wiedikon zu führen.

    2003

    Am 10.September wird Hirte Bruno Vogt als Bezirksältester ordiniert und Evangelist Hanspeter Sahli wird neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Wiedikon. Er erhält im Jahr 2004 das Hirtenamt.

    2003

    Hansruedi Röschli erhält das Hirtenamt und löst als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden Bezirksevangelist Meier ab.

    2001

    Hirte Sturzenegger geht zurück als Vorsteher zur Gemeinde Dietikon. Bezirksevangelist Max Meier dient als Vorsteher von Zürich-Albisrieden.

    2001

    Auch in der Gemeinde Zürich-Wiedikon gibt es einen Wechsel in der Vorsteheraufgabe. Priester Bruno Vogt wird als Hirte ordiniert und löst Bezirksevangelist Weber ab.

    1998

    Die Kirche Zürich-Albisrieden erfährt eine kleine Renovation: Sie erhält einen neuen Anstrich, der Fussboden und die Garderobe werden ersetzt, es erfolgen Korrekturen an der Beleuchtung über dem Altar. In dieser Zeit besuchen die Geschwister die Gottesdienste in Schlieren oder Urdorf.

    1998

    Hirte Schaffner wird in den Ruhestand gesetzt. Er diente 26 Jahre als Vorsteher. Hirte Raphael Sturzenegger Vorsteher der Gemeinde Dietikon übernimmt die Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden.

    1998

    Am 25. Januar wird in Zürich-Wiedikon Hirte Pölzler in den Ruhestand gesetzt und Bezirksevangelist Ernst Weber wird mit der Vorsteheraufgabe betraut.

    1988

    Am Neujahrsgottesdienst setzt Apostel Dessimoz den beisherigen Vorsteher Hirte Thurnheer in den Ruhestand. Er diente damit 31 Jahre als Vorsteher von Zürich-Wiedikon. Sein Nachfolger wird Hirte Franz Pölzler aus der Gemeinde Wallisellen.

    1978

    Am 19. November 1978 übernimmt in Zürich-Wiedikon in einer denkwürdigen Feierstunde der damalige Bezirksapostel Hans Urwyler die Nachfolge des heimgegangenen Stammapostels Ernst Streckeisen.

    1977

    Die Kirche Zürich-Albisrieden wird nach 21 Jahren renoviert. Sie erhält einen neuen Altar, die Orgel wird ersetzt und eine verbesserte Beleuchtung wird installiert. Für 2 Monate besuchen die Geschwister wieder die Gottesdienste in der Nachbar-Gemeinde Zürich-Wiedikon.

    1972

    Hirte Hanselmann wird in den Ruhestand gesetzt. Evangelist Reinhard Schaffner wird als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden eingesetzt. 1983 erhält er das Hirten-Amt.

    1970

    Die Kirche Zürich-Wiedikon erhält eine Pfeifenorgel. Dazu wird die Seitenempore umgebaut.

    1965

    Bezriksälteste Küng verstirbt, für alle überraschend, kurz vor seinem 65. Geburtstag. Als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden wird Hirte Alfred Hanselmann eingesetzt.

    1960-1983

    Der kleine Saal in Albisrieden dient den italienisch und spanisch sprechenden Geschwister aus Zürich und Umgebung als Heimat. 1983 ziehen sie in die Kirche Zürich-Schwamendingen um.

    1956

    An Weihnacht 1956 erhält Priester Ernst Turnheer das Hirtenamt und löst Bischof Emil Angst als Vorsteher der Gemeinde Zürich-Wiedikon ab.

    Einweihung der neuen Kirche Zürich-Albisrieden am 3. Juni durch Bezirksapostel Ernst Streckeisen. Er zitierte im Gottesdienst Jeremia 29, 11 mit dem Wort: „Denn ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet“.

    1955

    Teilweiser Abbruch des alten Lokales und Beginn eines Neubaues hinter dem Wohnhaus an der Anemonenstrasse. Die Gemeinde Zürich-Albisrieden geniesst vorübergehend Gastrecht in der Nachbar-Gemeinde Wiedikon.

    1953

    Die Gemeinde Zürich-Albsirieden hat nun 988 Mitglieder und muss zweimal im verlängerten und doch viel zu engen Kirchenraum Gottesdienst halten (um 08:00 und um 10:00).

    1952

    Am 30. November 1952 wird unsere Kirche Zürich-Wiedikon von Bezirksapostel Ernst Eschmann eingeweiht.

    1949

    Für die grösser gewordene Gemeinde Zürich-Wiedikon wird das Grundstücke an der Bühlstrasse erworben.

    1947

    Am 27.07.1947 wird der spätere Bischof Emil Angst als Vorsteher für Zürich-Wiedikon eingesetzt.

    1944

    Bezirksältester Schnyder wird in den Ruhestand gesetzt. Neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden und des Bezirkes Albisrieden wird der Bezirksälteste Hermann Küng.

    1937

    Nur ein gutes Jahr nach der Gründung bezieht die Gemeinde Zürich-Wiedikon ein neues Lokal an der Birmensdorferstrasse. Der Zugang zum Lokal erfolgt über die legendäre „Hühnerleiter“. Der kleine Nebensaal erhält den Kosenamen „Pulverkammer“.

    1936

    Die Gemeinde Zürich-Wiedikon wird am 1. Januar 1936 als sechste Stadtgemeinde mit 197 Seelen gegründet. Erster Vorsteher wird Hirte Hans Meier. Als Versammlungslokal konnte eine Garage an der Aegertenstrasse gemietet und durch fleissige Hände zu einem Gottesdienstlokal hergerichtet werden. Schon im gleichen Jahr zeigt die Zeugenarbeit Früchte. Am 20. Dezember können 47 Seelen versiegelt werden.

    1934

    Die politische Ortschaft Albisrieden wird in die Stadt Zürich eingemeindet. Damit wird die Gemeinde zu „Zürich-Albsirieden“! Wiedikon gehört bereits seit 1893 zur Stadt Zürich.

    1928

    Als neuer Vorsteher von Albisrieden wird Hirte Caspar Schnyder eingesetzt. Er leitet später als Bezirksältester auch den Bezirk Albsirieden.

    1927

    Priester Nöthiger erkrankt schwer und verstirbt unerwartet.

    1925

    Priester Stiefel zieht aus gesundheitlichen Gründen nach Davos. Als neuer Vorsteher wird Priester Friedrich Nöthiger eingesetzt.

    1924

    Die Lumpi wird zu klein! Apostel Hölzel erwirbt die Liegenschaft Anemonenstrasse 39/41 von der Firma Motorwagenfabrik Arbenz. Der umgebaute Kantinenraum dient nun als Kirchenlokal der Gemeinde Albisrieden.

    1922

    Trennung von Hottingen und Gründung der Gemeinde Albisrieden per 31. Dezember mit 40 Geschwistern aus Hottingen. Die Gemeinde umfasst 161 Mitglieder, davon 57 Kinder unter 14 Jahren und 10 Amtsträger. Erster Vorsteher wird Priester Hans Stiefel.

    1921

    Einweihung der "Lumpi" am 4. Dezember an der heutigen Freilagerstrasse. Das Lokal wird bei der "Sortierwerke und Kunstwollfabrik Möschinger, Gross & Cie" gemietet. Die Firma betrieb damals einen Altstoffhandel und wurde im Volksmund "Lumpi" genannt.

    1917

    Erste Zusammenkünfte und Sonntagsschule im alten Schulhaus Triemli der Gemeinde Albisrieden. Die Brüder kommen aus der Gemeinde Zürich (heute Zürich-Hottingen).