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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Gönn dir Zeit der Besinnung

09.01.2022

Apostel Thomas Deubel diente mit dem Wort: «So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein.» (1. Thessalonicher 5,6) Er hielt am Sonntag, 9. Januar 2022 einen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung und Ruhesetzung.

 
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Das Orchester spielte das Stück «Wo soll ich gehen?» Der Apostel ging kurz darauf ein. Dort heisst es «Kehr bei mir ein mit deinen reichen Gaben.» In der zweiten Strophe: «Wo wär mein Glück, wenn du nicht bei mir ständest?» Es ist ein Bewusstsein, Gott ist bei uns, er will uns segnen.


Sinn


Der Apostel sagte, er habe sich am Vortag mit der Geschichte Davids befasst. Dieser rief das Volk auf, für den Tempelbau zu spenden. Es kam eine grosse Summe zusammen. David freute sich, dankte und betete zu Gott. Er bat Gott: «Bewahre für immer solchen Sinn und solche Gedanken im Herzen deines Volkes.» Der Apostel ging dann auf unseren Sinn ein. Der Sinn, der Sitz der Entscheidungen. Der Sinn für das göttliche Wirken im Gottesdienst. Der Sinn für die Grösse der Gnade Gottes. Der Sinn für die göttlichen Werke. Dies soll uns ins Bewusstsein kommen.


Wachsamkeit


Wir sollen nicht schlafen. So steht es im vorgelesenen Wort. Niemand schläft hier im Gottesdienst. Alle sind ganz wach. Alle sind konzentriert auf das Heil der Seele. Wachsamkeit heisst die Beziehung zu Gott pflegen. Beziehung braucht Begegnung. Das ist Gottesdienst. Beziehung braucht Gespräche, das geht nicht ohne. Das ist wachsam sein. Der Apostel erwähnte Esau und Jakob. Esau kam müde von der Jagd und hatte Hunger. Müdigkeit und Hunger beeinträchtigen die Wachsamkeit. Esau sah das Linsengericht! Jakob nutzte die Gelegenheit und rang Esau das Erstgeburtsrecht ab. Wäre Esau wachsam gewesen, so wäre es anders gekommen.


Etwas essen und eine Pause einlegen, damit bekämpft man die Müdigkeit. So eine Pause ist ein Moment der Besinnung. Der Apostel wies darauf hin, dass man sich Gedanken über das Gehörte machen soll. Was möchte der Liebe Gott mir sagen? Ein Moment der Besinnung auf das göttliche Wirken.


Nüchtern sein


Nüchtern sein heisst richtig zu reagieren. Der Mensch neigt dazu, ein Feindbild, einen Schuldigen zu haben. Die Gefahr ist nicht, was mit uns gemacht wird, sondern wie wir damit umgehen. Geistliche Nüchternheit heisst, wie Paulus am Ende des Abschnittes schreibt: «Darum tröstet euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.» (1. Thessalonicher 5,11) Wir brauchen einander.


Zum Mitdienen rief der Apostel den Priester, welcher in den Ruhestand versetzt werden soll. Dieser wies darauf hin, dass der Apostel immer in Bewegung war. Der heilige Geist bewegt und wir wollen in Bewegung bleiben. In den Leitgedanken hiess es, dass Jesus mit Vollmacht predigte. Der Apostel wirkt auch mit Vollmacht. Er wird ein Kind mit dem heiligen Geist versiegeln. Er wird uns mit seiner Vollmacht die Sünden vergeben.


Bei der Ansprache zur Heiligen Versiegelung sprach der Apostel von Paulus. Dieser schrieb an Timotheus in einem Brief: «Erwecke die Gabe, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände». Paulus meinte damit das Amtsvermögen. Wir können diesen Satz auch auf die Heilige Versiegelung beziehen. Auch damit werden Gaben in das Kind gelegt, welche erweckt werden sollen.


Der Apostel setzte einen Priester und einen Diakon in den Ruhestand. Beide habe zusammen gewirkt. Sie waren ein Team. Er bedankte sich bei den Brüdern und auch bei ihren Frauen.


Das Orchester setzte mit der Orgel den Schlusspunkt mit dem Lied: «Herr deine Güte reicht so weit.»