Die Neuapostolische Kirche Schweiz

Seit dem 30. August 2015 ist die Gemeinde in der neuen Kirche Zürich-Albisrieden zu Hause. Im Archiv sind die Beiträge von Albisrieden und Wiedikon verfügbar.

News Gemeinde Zürich-Albisrieden

Einweihung der Neuapostolischen Kirche in Zürich-Albisrieden
30.08.2015 / Zürich-Albisrieden
Bezirksapostel Markus Fehlbaum weihte am 30. August 2015 die neue Kirche in Zürich-Albisrieden ein.

Vor über 3 Jahren wurden die beiden Gemeinden Zürich-Albisrieden und Zürich-Wiedikon zusammengeführt. Die Gläubigen besuchten seither die Gottesdienste in Wiedikon. In der Zwischenzeit entstand ein neues Gotteshaus in Albisrieden, das am 30. August bezogen werden konnte. 

Bezirksapostel Fehlbaum verwendete als Grundlage für den Einweihungsgottesdienst das Bibelwort aus Offenbarung 21, Vers 3: „Und er hörte eine grosse Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“

Predigtteil - Einführung

„Freuet euch in dem Herrn alle Wege – der Herr ist Nahe.“ Dies war die Botschaft, die der Bezirksapostel überbrachte. Er sagte, dies sei auch sein Wunsch. Gott werde sich auch im neuen Gotteshaus offenbaren. Er wies auf den alten Bund Gottes mit dem Volk Israel hin: „Ich bin dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Es werde sich das erfüllen, was im Bibelwort geschrieben stehe. „Die Fülle des Segens wird dann sein, wenn wir im Himmel, in diesem neuen Jerusalem, mit Gott wohnen dürfen“. Der Bezirksapostel erwähnte auch, dass die Einweihung des Tempels mehrere Tage gedauert habe als Bekenntnis zu Gott.

„Die Segenslinie wird weitergeführt, nachdem die beiden Gemeinden zusammengekommen und zusammengeflossen sind“, sagte der Bezirksapostel der versammelten Gemeinde.

Chronik

Hirte Erich Zbinden las anschliessend die Gemeindechronik vor, beginnend mit den Anfängen in Albisrieden. Bei der Gründung der Gemeinde Albisrieden im Jahr 1922 zählte sie 161 Mitglieder, davon 10 Amtsträger. Im Jahr 1955 erhielt die Gemeinde ein neues Gotteshaus am heutigen Standort an der Anemonenstrasse, das durch Bezirksapostel Ernst Streckeisen eingeweiht wurde. Bereits 1977 genoss die Gemeinde während der Kirchenrenovation Gastrecht in derjenigen von Wiedikon. Diese wurde 1936 als sechste Stadtgemeinde von Zürich gegründet. Die Kirche an der Bühlstrasse wurde 1952 durch Bezirksapostel Ernst Eschmann eingeweiht. Hirte Zbinden erwähnte u.a., dass in der Gemeinde Wiedikon alle bisherigen Stammapostel gedient haben. 1978 wurde in diesem Gotteshaus Bezirksapostel Hans Urwyler als Nachfolger von Ernst Streckeisen ins Stammapostelamt gesetzt. Zu jener Zeit zählte die Gemeinde über 900 Mitglieder, und der Chor umfasste über 100 Sänger. Weiter Informationen zur Chronik: http://zh-albisrieden.nak.ch/chronik/.      

Am 11.03.2012 wurden die Gemeinden Albisrieden und Wiedikon in Zürich-Wiedikon zusammengeführt. Die vereinigte Gemeinde zählt heute 585 Mitglieder, davon 26 Amtsträger.

Predigt nach Weihegebet und Segensspendung

Nach der Chronik sprach der Bezirksapostel das Weihegebet mit Segensspendung.

„Nun ist hier Gottes Haus. Nun sind wir hier das Volk, bei dem Gott wohnen wird. Gott wird sich unser hier immer annehmen." Er gab zu bedenken, dass wir hier noch Sorgen und Traurigkeit hätten, die sich mit Freude vermischten. Mit Hinweis auf die Offenbarung werde aber in Zukunft beim Herrn kein Geschrei, kein Leid und auch kein Schmerz mehr sein. Seinen Predigtteil schliesst der Bezirksapostel mit den Worten: „Gott wollen wir lieben, er soll auch unter uns wohnen, lasst uns sein Volk sein, lasst uns in den Gottesdienst kommen, zu ihm aufschauen in aller Demut und uns immer wieder ihm anvertrauen." Der Bezirksapostel verwies zudem auf das grossartige Kirchenfenster und die unbeschreiblich schönen Lichteffekte. So sei es mit der künftigen Herrlichkeit, die wir heute auch nicht beschreiben können.  

Weitere Predigtbeiträge

Apostel Philipp Burren, Apostel Jürg Zbinden sowie Bischof André Kreis brachten in ihrem Predigtbeitrag ihre Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck, dass die Gemeinde dieses schöne Gebäude in Besitz nehmen durfte. Apostel Zbinden machte folgenden Vergleich: „Wie das  geschichtete Glas auf der Frontseite, wo die Sonne hinein scheint, wärmt und wohltuend ist, baut Gott in deinem und meinem Herzen auch ein Gebäude auf. Er baut Gnadenakt um Gnadenakt, Gottesdienst um Gottesdienst.“

Grussbotschaft des Gemeinderatspräsidenten

Matthias Wiesmann, Gemeinderatspräsident der Stadt Zürich und Wirtschaftshistoriker, richtete seine Glückwünsche an die Gemeinde. Das neue Gotteshaus sei ein gelungener Versammlungsort. Er freue sich, dass neben der Kirche auch 35 Wohnungen entstanden seien.

Dank der Architektin an die Beteiligten

Frau Pascale Guignard, Guignard & Saner Architekten AG, drückte ihre Freude am gelungenen Bauprojekt aus. Insbesondere, dass die Kirche nun belebt werde und sich der Aufwand der Gestaltung des Kirchenfensters gelohnt habe. Damit sei es gelungen, eine spezielle Stimmung zu erzeugen. Grosse Freude habe sie auch an der neuen Orgel, die sie konzipieren durfte. Sie richtete ihre Dankesworte an folgende Personen: Rudolf Fässler (Bischof und Präsident der Baukommission), Heinz Briner (Bezirksvorsteher), Hansruedi Röschli (Gemeindevorsteher), Heinz Schatt (Leiter Immobilien NAK).

Einen besonderen Dank durch den Bezirksvorsteher erhielten der Vorsteher für seine immensen Vorbereitungsarbeiten und seine Frau Beatrice sowie Daniel Arnold von der Immobilienabteilung NAK.

Während des Apéros bot sich für die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, ihre Eindrücke und Freuden über den gelungenen Kirchenneubau austauschen.