Gemeinde-
und Bezirkssuche

Zürich-Albisrieden

Anemonenstrasse 41

8047 Zürich

+41 44 493 28 56

Routenplaner

Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

 

Portrait (Chronik)

Wir sind neuapostolische Christen aus der Stadt Zürich.

Portrait
 

Portrait

Unser Einzugsgebiet umfasst die Stadtkreise 3 (Wiedikon), 4 und 5 (Aussersihl und Hard), sowie 9 (Altstetten und Albisrieden). Zusätzlich gehört auch die politische Gemeinde Uitkon-Waldegg zur Neuapostolischen Gemeinde Zürich-Albisrieden.

Wir

  • haben eine schöne neue Kirche an der Anemonenstrasse 41 in 8047 Zürich
  • treffen uns regelmässig zum Gottesdienst (normalerweise am Sonntag um 09.30 Uhr und am Mittwoch um 20 Uhr)
  • sind eine sehr musikalische Gemeinde. haben ein Orchester und proben in der Regel jede Woche mit dem Gemeindechor. Die neue Pfeifenorgel spielen mehrere Organistinnen und Organisten.
  • erfreuen uns zahlreicher Kinder, die in der Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, sowie im Religions- und Konfirmandenunterricht Gemeinschaft erleben dürfen und von unseren Lehrkräften auf ein eigenverantwortliches Handeln nach den Grundwerten des Evangeliums hingeführt werden.
  • dürfen auf 22 Seelsorger zählen, die ihre Aufgabe im Werk Gottes alle ehrenamtlich ausführen. Sie betreuen insgesamt 532 Mitglieder, davon 18 Kinder und 49 Jugendliche (Stand 01.01.2020)
  • verfügen über eine Satellitenanlage, mit welcher grosse Festgottesdienste der Neuapostolischen Kirche in Bild und Ton übertragen werden.
  • sind keine geschlossene Gesellschaft und freuen uns auch über Ihren persönlichen Besuch unserer Gottesdienste.
  • beantworten gerne auch Ihre Fragen.
 

Am 11. März 2012 wurden die beiden Gemeinden Zürich-Albisrieden und Zürich-Wiedikon zusammen geführt. Beide Gemeinden schauen auf eine bewegte Geschichte zurück. Diese Chronik versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Chronik Zürich-Albisrieden
 

Chronik Zürich-Albisrieden

 

Zeitabschnitte

1900 - 1924

1917

Erste Zusammenkünfte und Sonntagsschule im alten Schulhaus Triemli der Gemeinde Albisrieden. Die Brüder kommen aus der Gemeinde Zürich (heute Zürich-Hottingen).

 

1921

Einweihung der "Lumpi" am 4. Dezember an der heutigen Freilagerstrasse. Das Lokal wird bei der "Sortierwerke und Kunstwollfabrik Möschinger, Gross & Cie" gemietet. Die Firma betrieb damals einen Altstoffhandel und wurde im Volksmund "Lumpi" genannt.

 

1922

Trennung von Hottingen und Gründung der Gemeinde Albisrieden per 31. Dezember mit 40 Geschwistern aus Hottingen. Die Gemeinde umfasst 161 Mitglieder, davon 57 Kinder unter 14 Jahren und 10 Amtsträger. Erster Vorsteher wird Priester Hans Stiefel.

 

1924

Die Lumpi wird zu klein! Apostel Hölzel erwirbt die Liegenschaft Anemonenstrasse 39/41 von der Firma Motorwagenfabrik Arbenz. Der umgebaute Kantinenraum dient nun als Kirchenlokal der Gemeinde Albisrieden.

1925 - 1949

1925

Priester Stiefel zieht aus gesundheitlichen Gründen nach Davos. Als neuer Vorsteher wird Priester Friedrich Nöthiger eingesetzt.

 

1927

Priester Nöthiger erkrankt schwer und verstirbt unerwartet.

 

1928

Als neuer Vorsteher von Albisrieden wird Hirte Caspar Schnyder eingesetzt. Er leitet später als Bezirksältester auch den Bezirk Albisrieden.

 

1934

Die politische Ortschaft Albisrieden wird in die Stadt Zürich eingemeindet. Damit wird die Gemeinde zu „Zürich-Albisrieden“! Wiedikon gehört bereits seit 1893 zur Stadt Zürich.

 

1936

Die Gemeinde Zürich-Wiedikon wird am 1. Januar 1936 als sechste Stadtgemeinde mit 197 Seelen gegründet. Erster Vorsteher wird Hirte Hans Meier. Als Versammlungslokal konnte eine Garage an der Aegertenstrasse gemietet und durch fleissige Hände zu einem Gottesdienstlokal hergerichtet werden. Schon im gleichen Jahr zeigt die Zeugenarbeit Früchte. Am 20. Dezember können 47 Seelen versiegelt werden.

 

1937

Nur ein gutes Jahr nach der Gründung bezieht die Gemeinde Zürich-Wiedikon ein neues Lokal an der Birmensdorferstrasse. Der Zugang zum Lokal erfolgt über die legendäre „Hühnerleiter“. Der kleine Nebensaal erhält den Kosenamen „Pulverkammer“.

 

1944

Bezirksältester Schnyder wird in den Ruhestand gesetzt. Neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden und des Bezirkes Albisrieden wird der Bezirksälteste Hermann Küng.

 

1947

Am 27.Jui 1947 wird der spätere Bischof Emil Angst als Vorsteher für Zürich-Wiedikon eingesetzt.

 

1949

Für die grösser gewordene Gemeinde Zürich-Wiedikon wird das Grundstücke an der Bühlstrasse erworben.

1950 - 1974

1952

Am 30. November 1952 wird unsere Kirche Zürich-Wiedikon von Bezirksapostel Ernst Eschmann eingeweiht.

 

1953

Die Gemeinde Zürich-Albisrieden hat nun 988 Mitglieder und muss zweimal im verlängerten und doch viel zu engen Kirchenraum Gottesdienst halten (um 08:00 und um 10:00).

 

1955

Teilweiser Abbruch des alten Lokales und Beginn eines Neubaues hinter dem Wohnhaus an der Anemonenstrasse. Die Gemeinde Zürich-Albisrieden geniesst vorübergehend Gastrecht in der Nachbar-Gemeinde Zürich-Wiedikon.

 

1956

Einweihung der neuen Kirche Zürich-Albisrieden am 3. Juni durch Bezirksapostel Ernst Streckeisen. Er zitierte im Gottesdienst Jeremia 29, 11 mit dem Wort: „Denn ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet“.

An Weihnacht 1956 erhält Priester Ernst Turnheer das Hirtenamt und löst Bischof Emil Angst als Vorsteher der Gemeinde Zürich-Wiedikon ab.

 

1960 - 1983

Der kleine Saal in Albisrieden dient den italienisch und spanisch sprechenden Geschwister aus Zürich und Umgebung als Heimat. 1983 ziehen sie in die Kirche Zürich-Schwamendingen um.

 

1965

Bezriksälteste Küng verstirbt, für alle überraschend, kurz vor seinem 65. Geburtstag. Als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden wird Hirte Alfred Hanselmann eingesetzt.

 

1970

Die Kirche Zürich-Wiedikon erhält eine Pfeifenorgel. Dazu wird die Seitenempore umgebaut.

 

1972

Hirte Hanselmann wird in den Ruhestand gesetzt. Evangelist Reinhard Schaffner wird als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden eingesetzt. 1983 erhält er das Hirten-Amt.

1975 - 1999

1977

Die Kirche Zürich-Albisrieden wird nach 21 Jahren renoviert. Sie erhält einen neuen Altar, die Orgel wird ersetzt und eine verbesserte Beleuchtung wird installiert. Für 2 Monate besuchen die Geschwister wieder die Gottesdienste in der Nachbar-Gemeinde Zürich-Wiedikon.

 

1978

Am 19. November 1978 übernimmt in Zürich-Wiedikon in einer denkwürdigen Feierstunde der damalige Bezirksapostel Hans Urwyler die Nachfolge des heimgegangenen Stammapostels Ernst Streckeisen.

 

1988

Am Neujahrsgottesdienst setzt Apostel Dessimoz den beisherigen Vorsteher Hirte Thurnheer in den Ruhestand. Er diente damit 31 Jahre als Vorsteher von Zürich-Wiedikon. Sein Nachfolger wird Hirte Franz Pölzler aus der Gemeinde Wallisellen.

 

1998

Am 25. Januar wird in Zürich-Wiedikon Hirte Pölzler in den Ruhestand gesetzt und Bezirksevangelist Ernst Weber wird mit der Vorsteheraufgabe betraut.

Die Kirche Zürich-Albisrieden erfährt eine kleine Renovation: Sie erhält einen neuen Anstrich, der Fussboden und die Garderobe werden ersetzt, es erfolgen Korrekturen an der Beleuchtung über dem Altar. In dieser Zeit besuchen die Geschwister die Gottesdienste in Schlieren oder Urdorf.

Hirte Schaffner wird in den Ruhestand gesetzt. Er diente 26 Jahre als Vorsteher. Hirte Raphael Sturzenegger Vorsteher der Gemeinde Dietikon übernimmt die Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden.

2000 - 2020

2001

Hirte Sturzenegger geht zurück als Vorsteher zur Gemeinde Dietikon. Bezirksevangelist Max Meier dient als Vorsteher von Zürich-Albisrieden.

Auch in der Gemeinde Zürich-Wiedikon gibt es einen Wechsel in der Vorsteheraufgabe. Priester Bruno Vogt wird als Hirte ordiniert und löst Bezirksevangelist Weber ab.

 

2003

Am 10.September wird Hirte Bruno Vogt als Bezirksältester ordiniert und Evangelist Hanspeter Sahli wird neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Wiedikon. Er erhält im Jahr 2004 das Hirtenamt.

Hansruedi Röschli erhält das Hirtenamt und löst als neuer Vorsteher der Gemeinde Zürich-Albisrieden Bezirksevangelist Meier ab.

 

2010

Am 10. Januar setzt Apostel Lang Hirte Sahli in den Ruhestand und Evangelist Erich Zbinden erhält das Hirtenamt und den Auftrag als Vorsteher die Gemeinde Zürich-Wiedikon zu leiten.

 

2011

Am Mittwoch, 11. Mai besucht Stammapostel Wilhelm Leber die Gemeinde Zürich-Wiedikon. Eingeladen ist fast der ganze Bezirk Zürich-Nord. Mit über 1000 Teilnehmer ist die Kirche und alle Nebenräume voll besetzt.

Am 22. Mai findet ein Festgottesdienst mit Apostel Heinz Lang zum Jubiläum "75 Jahre Gemeinde Zürich-Wiedikon" statt. Viele ehemalige und aktive Wiediker kommen zu diesem Anlass in die Kirche Wiedikon.

 

2012

Am Mittwoch 7. März 2012 hält Bischof Ruedi Fässler den letzten Gottesdienst in der Kirche Zürich-Albisrieden und nimmt die Profanierung vor. Es soll an der Anemonenstrasse eine neue Kirche gebaut werden. Anlässlich der Einweihung bezieht dann die Gemeinde die neue Kirche Zürich-Albisrieden.

Die Gemeinden Zürich-Albisrieden und Zürich-Wiedikon werden am Sonntag 11. März 2012 durch Apostel Heinz Lang zusammen geführt. Hirte Hansruedi Röschli wird Vorsteher der vereinigten Gemeinde Zürich-Wiedikon. Hirte Erich Zbinden wird vom Vorsteher-Auftrag der Gemeinde Zürich-Wiedikon entbunden und steht nun als Hirte dem neuen Vorsteher zur Seite. Alle aktiven Amttsträger beider Gemeinden werden bestätigt.

 

2013

Am 29. August findet an der Anemonenstrasse 41 die feierliche Grundsteinlegung für das neue Kirchengebäude statt. Damit ist nun das Projekt-Anemone in die Realisierungsphase getreten.

 

2014

Projekt Anemone: Am 10. Juli 2014 fand das Aufrichtefest statt. Besondere Freude machte die Möglichkeit die Baustelle zu besichtigen (6. September 2014). 

Ein herausragendes Ereignis war der Besuch unseres Stammapostel Jean-Luc Schneider am 21. Dezember. Mit diesem Besuch haben alle amtierenden Stammapostel mindestens einen Gottesdienst in der Kirche Zürich-Wiedikon gehalten. Apostel Heinz Lang wird in den Ruhestand gesetzt und Apostel Thomas Deubel sowie Bischof Rolf Camenzind werden ordiniert.

 

2015

Es war ein ereignisreiches Jahr: Am 28. Juni 2015 besuchte zum ersten Mal Apostel Jürg Zbinden die Gemeinde in der Kirche Zürich-Wiedikon. Am 23. August hielt Bischof Ruedi Fässler den letzten Gottesdienst in der Kirche Zürich-Wiedikon. Bezirksapostel Markus Fehlbaum weihte die neue Kirche Zürich-Albisrieden am 30. August. Am 20. September wurde mit einem feierlichen Konzert die neue Orgel eingeweiht. Am 3. Oktober wurde die neue Kirche Zürich-Albisrieden am "Tag der offenen Tür" dem Publikum vorgestellt. Das Projekt Anemone ist damit abgeschlossen.

Am 22. November besucht Apostel Jürg Zbinden nochmals die Gemeinde, diesmal in der neuen Kirche Albisrieden. In diesem Gottesdienst werden 2 Kinder versiegelt, ein Priester in den Ruhestand versetzt und ein Priester ordiniert.

 

2016

Das Jahr 2016 brachte der Gemeinde den Stammapostel Jean-Luc Schneider. Zum Abschluss der Bezirksapostelversammlung besuchte er am Samstag 12. März die Kirche Zürich-Albisrieden zu einem kleinen Konzert und zur Einstimmung auf den Gottesdienst am Sonntag, den 13. März. Der Gottesdienst wurde in den Bezirksapostelbereich Fehlbaum übertragen. Anwesend waren zu beiden Anlässen alle Bezirksapostel und ihre Helfer.

In diesem Jahr durften wir eine grüne, ein silberne, zwei diamantene und eine eiserne Hochzeit feiern. Drei Kinder erlebten die Heilige Wassertaufe. Es besuchte uns Bischof Fässler am 28. Februar und Apostel Zbinden am 16. November, ein zugezogener Priester konnte bestätigt werden. Neben dem traditionellen Konzert zum Advent mit Chor, Orchester, Kinder- und Männerchor am 27. November, gaben der Zürichseechor am 29. Mai und Jugendliche der Bezirke Zürich-Nord und -Süd am 18. Dezember Konzerte.

 

2017

Auch das Jahr 2017 brachte einige Höhepunkte. Den Stammapostel erlebten wir per Bild/Ton-Übertragung schon am 1. Januar aus Ostermundigen, am 4. Juni (Pfingsten) aus Wien und am 23. Juli aus Barcelona. Der Bezirksapostel besuchte uns zusammen mit der Gemeinde Dietikon am 28. Januar, unser Apostel am 30. Juli und unser Bischof am 31. Mai! Es wurde ein Priester und ein Diakon in den Ruhestand versetzt. Ein Evangelist wurde ordiniert. Vier Kinder erhielten die Heilige Wassertaufe und zwei Kinder die Heilige Versiegelung.

Wir feierten eine Rubin-Hochzeit und eine grüne Hochzeit. Wie jedes Jahr war auch das Konzert zum Advent mit den Kindern, dem Männerchor, dem Orchester und dem Gemeindechor ein Höhepunkt.

 

2018

Das Jahr 2018 hat für uns drei Ruhesetzungen gebracht. Am 28. Januar setzte Apostel Jürg Zbinden Hirte Hansruedi Röschli in den Ruhestand und Hirte Erich Zbinden erhielt den Auftrag als Vorsteher die Gemeinde zu leiten. Am 6. Mai wurde unser Bezirksälteste Heinz Briner in den Ruhestand versetzt. Zur Nachfolge wurden die beiden Bezirksälteste André Stutz und Werner Wegmann ordiniert. André Stutz leitet den Bezirk Zürich Nord-Ost. Dazu gehört auch die Gemeinde Zürich-Albisrieden. Am 3. Juni wurde Bezirksapostel Markus Fehlbaum in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge trat an diesem Tag der Bezirksapostel Jürg Zbinden an.

 

2019

Das Jahr 2019 hatte einiges zu bieten. Wir erlebten bereits am ersten Sonntag des Jahres den Gottesdienst aus Ostermundigen mit dem Stammapostel. Der Bezirksapostel besuchte die Gemeinde am 11. September. Der Gottesdienst mit dem Bezirksapostel am 23. Juni mit der Ruhesetzung von Bezirksevangelist Rolf Weidmann wurde per Internet aus Dietikon übertragen. Als neuer Stellvertreter des Bezirksvorstehers wurde Priester Marcel Frischknecht ernannt. Die Gemeinde erlebte zwei Besuche unseres Bischofs. Herausragend war der zweite Besuch, da dazu das Jugendsinfonie-Orchester Argentinien eingeladen war.

Die Gemeinde erhielt einen Diakon, ein Kind und ein Bruder aus Dietikon wurden versiegelt, ein Kind getauft. Wir feierten eine diamantene, eine rubinene und eine grüne Hochzeit.

In unserer Kirche führte Tixi-Zürich ein Benefiz-Konzert mit dem Titel «Orgel trifft Alphorn» durch.

Chronik Wiedikon-Albisrieden
 

Chronik Wiedikon-Albisrieden 1917 - 2015

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Kirche Zürich-Albisrieden am 30. August 2015 wurde folgende Chronik vorgelesen.

75 Jahre Gemeinde Zürich-Wiedikon
 

75 Jahre Gemeinde Zürich-Wiedikon

Am Neujahrstag 1936 wurde die geschichtsträchtige Gemeinde Zürich-Wiedikon gegründet. Für den Vorsteher, die Amtsträger und Geschwister der heutigen Gemeinde war dies ein bedeutungsvoller und zugleich freudiger Anlass, diesem Jubiläum einen feierlichen Akzent zu verleihen.

Aus diesem Grunde hat am Sonntag, 22. Mai 2011, in Anwesenheit möglichst vieler ansässiger und einstiger Wiediker, ein Festgottesdienst in der Kirche Wiedikon mit anschliessendem geselligem Teil stattgefunden. Bei Speis und Trank konnten Freundschaften gepflegt, schöne Erinnerungen und Erlebenisse ausgetauscht werden.

Kurzchronik zum 22.Mai 2011

In der Stadt Zürich wurden die ersten apostolischen Gottesdienste im Jahre 1895 gehalten. Der starke Bekenner- und Zeugenmut der Geschwister wurde reich gesegnet und die Schar der Gläubigen wurde immer grösser, sodass mehrmals für grössere Versammlungsstätten gesorgt werden musste. Es bildeten sich dadurch bald die ersten Zweiggemeinden auf dem Stadtgebiet.

Die Gemeinde Zürich-Wiedikon wurde am 1. Januar 1936 als sechste Stadtgemeinde mit 197 Seelen gegründet. Als Versammlungslokal konnte eine Garage an der Aegertenstrasse gemietet und durch fleissige Hände zu einem Gottesdienstlokal hergerichtet werden. Nun gingen die Zeugen mit neuem Eifer ans Werk.

Am 20. Dezember des ersten Jahres durften bereits 47 Seelen das Siegel der Gotteskindschaft empfangen. Durch diesen erfreulichen Erfolg machte sich bald Platzmangel bemerkbar. Mit Gottes Hilfe konnte anfang 1937 eine bessere und grössere Versammlungsstätte an der Birmensdorferstasse gefunden werden. Der Zugang zum Lokal erfolgte über die legendäre "Hühnerleiter". Der kleine Nebensaal, der für viele Aktivitäten wie Sonntagschule aber auch das "Opfer"-zählen verwendet wurde, wird vielen noch als die sog. "Pulverkammer" in Erinnerung geblieben sein. Im Einweihungs-Gottesdienst an Karfreitag 1937 durften die ersten 13 Konfirmanden der Gemeinde ihr Gelübde ablegen.

Dank stetem Wachstum der Gemeinde wurden die Platzverhältnisse hier mit den Jahren aber wieder sehr knapp, so dass 1949 ein geeignetes Grundstück für den Bau einer eigenen Kirche gesucht werden musste. Am 30. November 1952 durfte unser heutiges Gotteshaus von Bezirksapostel Ernst Eschmann eingeweiht werden.

Hier fanden bis heute immer wieder ganz besondere und unvergessliche Segensstunden statt. Unter anderem besuchte uns in den vergangenen 75 Jahren 24-mal der Stammapostel. Oft im Beisein vieler Apostel und mit Übertragung in andere Gemeinden. Am 19. November 1978 übernimmt hier in Wiedikon in einer denkwürdigen Feierstunde der damalige Bezirksapostel Hans Urwyler die Nachfolge des heimgegangenen Stammapostels Ernst Streckeisen. Seit Stammapostel Bischoff haben alle Stammapostel in unserer Gemeinde gedient, inklusive unserem heutigen Stammapostel Leber, der vor eineinhalb Wochen am 11. Mai 2011 unsere Gemeinde besuchte.

Acht Vorsteher haben in den 75 Jahren der Gemeinde mit viel Liebe und Engagement gedient. Zusammen mit der aktiven Zeugenarbeit im ganzen Einzugsgebiet von Zürich-Wiedikon, durfte die Gemeinde grosses Wachstum erfahren. Zeitweise hatte die Gemeinde über 950 Mitglieder, einen Chor von gegen 100 Sängern und einen eigenen Jugendchor. Dies hatte zur Folge, dass die Kinder in den Gottesdiensten auf den Treppen der Empore sitzen mussten.

In Erinnerung bleibt auch die aktive Gemeinschaftspflege. Das Wachstum der Gemeinde hatte aber auch Auswirkungen auf den ganzen Bezirk: viele "ehemalige" Wiediker sind heute noch aktiv im Bezirk tätig.

Dankbar schauen wir auf die vergangenen 75 Jahre zurück!

Auch wenn unsere Gemeinde heute von den Mitgliederzahlen nicht mehr dieser bedeutenden Grösse entspricht praktizieren wir dennoch durch freundschaftliche Gespräche und gemeinsame Veranstaltungen weiter ein aktives Gemeindeleben.

Mit Freude, Zuversicht und Vertrauen auf den himmlischen Vater schauen wir nach vorn und freuen uns auf eine gemeinsame, bereichernde Zukunft zusammen mit der Gemeinde Zürich-Albisrieden!

Fotochronik
Bilder aus 75-Jahre Zürich-Wiedikon

Bildergalerie
Bilder vom 22.Mai 2011